DIN 1451
DIN 1451 - Die DIN-Schrift der Eisenbahn
1936 wurde in der DIN 1451 die DIN-Schrift für Technik und Verkehr genormt.
Die Grundlage für die Schrift bildet die preußische Musterzeichnung IV 44 von 1906. Sie wurde durch die preußischen Staatseisenbahnen für Beschriftungen an Schienenfahrzeugen normiert.
Ab 1925 war der Ingenieur Ludwig Goller dafür verantwortlich die Norm zu entwickeln. Er war Vorsitzender des DIN-Ausschusses für Zeichnungen.
Alle Striche sollten die gleichen Mittellängen aufweisen, wobei die Lesbarkeit der Schrift im Vordergrund stand. In der DIN 1451 werden als Schriftformen die Mittelschrift und die Engschrift unterschieden. Zusätzlich gab es früher noch eine Breitschrift, die noch auf einigen älteren Verkehrsschildern mit kurzen Ortsnamen erhalten ist.
Einige Buchstabenformen, wie unter anderem die kleinen Buchstaben ?t? und ?l? sowie die Ziffern ?6? und ?9? haben sich im Laufe der Zeit verändert.
Von der Deutschen Bahn AG wird heute - wie auch schon bei der Deutschen Bundesbahn - die Schrift nach der DIN 1451 Teil 4 bei technischen Anschriften an Schienenfahrzeugen verwendet. Einige Zeichen werden dabei abgewandelt.
Die fette Eng- und Mittelschrift, die in der DIN 1451 im Teil 4 behandelt werden, setzen sich aus Rastern zusammen. Fast alle Zeichen der Mittelschrift sind sieben Raster hoch und vier Raster breit.
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